Ein Traum am Donnerstag - Kurios (26.07.2012)

Sinnlos

Ich sollte zur Arbeit kommen, wegen nichts.
Sie haben mich zwar angerufen, aber als ich dort angekommen bin, war nichts mehr.
Ich sprach auch mit ein paar Frauen, aber das Gespräch war genauso sinnlos wie der letzte Telefon Anruf.

Somit ging ich durch die Räume und treffe 4 Kollegen.
Wir gingen in einen Raum wo der Boden Rabenschwarz und Klebrig war.
Ich dachte mir es müsste Öl oder Benzin sein.  Auf jedenfall etwas was schnell abfackeln könnte.
Überall standen Fässer und ein paar Warnschilder waren dort auch aufgehängt.

Zum Glück hatte der erste Mann eine brennende Zigarette an, sonst würde ich mir sinnlos sorgen machen.
Als wir fertig waren, wollten wir gerade wieder raus gehen. Gleiche Tür wie wir rein gekommen sind.
Der erste Mann mit der Zigarette stolpert im schwarzen Raum und fliegt geradewegs durch die offene Tür.
Puh, gerade noch gerettet. Das schreit nach einer Pause.

Und dafür gibt es ein Kaffeautomat. Ich hab zwei Männern ein Kaffe spendiert, dann ist mir das Geld auf den Boden gefallen.
Als ob ich meinen Geldbeutel in alle Richtungen gedreht hätte.
Gleichzeitig kommen immer mehr Leute und ich bin am überlegen ob ich denen auch ein Kaffe spendieren sollte.
Naja, erst einmal Geld aufheben. Als ich meine Krankenkarte gefunden hatte, erzählte mir eine Frau böse Dinge darüber.
Irgendwie war sie wohl zornig auf die Krankenkasse. Scheint so als hätte sie selbst schon schlechte Erfahrungen gemacht.

Ich sehe wie mein alter Lehrmeister mit jemandem redet und winke ihm zu.
Er sieht mir noch nach während er mit dieser Person redet, reagiert aber nicht.
Ist vermutlich auch besser so.  Ich laufe weiter zu den Parkplätzen, wo mein Auto steht.

 

Auto

Direkt vor meinem Auto steht ein anderes Haube an Haube, als ob jemand Starterhilfe benötigt.
Es waren aber nur bekloppte Kids, die nichts besseres zu tun hatten, als stumpfer Blödsinn zu verbreiten.
Sie machten mich blöde an und wollten mir auf den Sack gehen.
Mit ihren Wasserpistolen wollten sie mich abschießen. Aber ich konnte mich gerade so ins Auto retten.
Ich schaue ihnen noch kurz zu fahre aber cool vorbei, als ob mich das kein Stück interessieren würde.

Im Rückspiegel sehe ich noch wie sie hinterher fuchteln. Ich fahre allerdings weiter.
Auf der hinteren Bank im Auto sitzen ein Junge und ein Mädchen. Knapp in meinem Alter.
Das Mädchen fährt zum ersten mal mit, der Junge ist jemand dem ich vertraue.

Ich ziehe das Lenkrad an mich ran und das Auto schwebt in die Lüfte, als ob ich ein Flugzeug hätte.
Hoch hinauf in die Wolken. Schwebend in den Wolken lenke ich ein wenig nach rechts, weil wir dort hin wollten.
Viel angenehmen als auf den Strassen zu fahren. So ruhig und friedlich.
Ich lasse es kurz absacken, da wir viel zu hoch sind und bald wieder landen wollen.

Auf einmal stürzt das Auto ab, als ob wir mit einer Achterbahn, gerade senkrecht nach unten wollen.
Ich versuche es zu retten und stürzen in einen See hinein.
Nur für ein paar Sekunden waren wir unter Wasser, habe das Auto aber gleich wieder herausgezogen.

 

Hexerei

Ich parke in der nähe eines alten Hauses.
Irgendwo im nirgendwo und gehe zu einer Schaukel.
Eine Frau taucht auf und redet mit mir. Sie will mich gefangen nehmen und versucht mich aus der Ferne zu Fesseln.
Viele kleine Käfer tauchen auf und ich zertrete ein paar, befreie mich und verschwinde von dem Ort.
Die alte Frau war schon lange tot. Dafür allerdings lebendiger als ein Zombie oder ein Geist.
Mehr wie eine Jahrhundert alte Hexe.

Ich bin auf einer Art Fest, mit vielen Zelten und Achterbahnen.
Scheint als wäre es ein Volksfest, aber irgendwas ist anders.
Ich lasse alles verschwinden und ändere die Realität.

Seltsam ich Träume...
Ich sitze in einem Liegestuhl, mit einem Band am Kopf.
Gleichzeitig bin ich ausserhalb des Körpers als wäre ich doppelt vorhanden.
Zwei Männer und eine Frau sind hektisch. Schauen auf die Monitore und diskutieren.
Scheinbar wollen sie meine Gedanken lesen oder verändern, aber etwas muss schief gegangen sein.

Während dessen sehe ich eine kleine Öffnung in der nähe.
Mehrere kleine Löcher, mit unterschiedlicher Farbe umkreist und eine blaue Flüssigkeit in einem Reagenzglas.
So nehme ich das blaue Reagenzglas und schütte den kompletten Inhalt in die blaue Öffnung.
Bevor die Leute reagieren konnten verschwimmte die Realität.

 

Dimensionen

Es war als würden die Dimensionen zusammenfallen, vermischen, spalten.
Ich war mir nicht mehr sicher.
Man weckte mich und ich war in der Wohnung, als hätte ich einen Alptaum.
Eine Art Blitzverzerrung und ich legte mich wieder hin, sie wollte mich aufwecken, aber ich wollte schlafen.
Dann wachte ich wo anders auf. Das ging so schnell, das ich kaum wusste wo ich mich gerade befand.

Am Ende landete ich in einem Auto, welches von einer Frau gefahren wurde.
Mich als Beifahrer und die Haut meines Gesichtes hing herunter.
Man konnte also das ganze Fleisch sehen.
Ich nahm die Haut von meinem Gesicht und zog sie langsam wieder hoch.
Während dessen gab es immer Blitze, als ob sich die Realität in bruchteilen verändern würde.

Langsam von unten bis ganz nach oben, drückte ich mein Gesicht mit beiden Händen wieder an meinen Kopf.
Ich sah aus wie ein berühmter Filmstar, ein Komödiant um genau zu sein.
Allerdings die absolute Horror Version davon.
Mehrere Blitze und ich habe nur ein Auge in der Mitte.
Einen völlig verschobenen Mund, als ob man zu viel mit dem Messer gespielt hätte.
Und ein Lächeln im Gesicht, dass dir sagt: Renn so schnell und so weit wie du kannst.

Als ich mit dem Gesicht fertig war, hatte ich nur noch einen einzigen Gedanken: Fleisch!
Ich schau meine Finger an und finde sie lecker! So gern wolle ich hinein beißen und davon kosten.
Doch da schaute ich die fahrende Frau an und fing an sie langsam aufzuessen wie ein Zombie.



Woha... Diesmal bin ich wohl in der richtigen Realität aufgewacht.
In meinem Schlafzimmer in meinem Bett.