Ein Traum im März 2010 (Firma Jahrmarkt)

Im Vorfeld erwähne ich gleich einige Dinge um das Verständis etwas zu lockern:

1. Brünieren ist ein verfahren um einen künstlichen Rost an Metall zu erzeugen.
2. Die Firma um die es sich handelt existiert wirklich, mit genau der Anzahl der Mitarbeiter: 4 Männer.
3. In der Abteilung der Firma gab es ein altes Fahrrad.
4. Die Familie um die es sich handelt, kenne ich persönlich. Bestehend aus Vater, Mutter und zwei Söhnen.
5. Das Haus existiert wirklich. Dort habe ich bis ich 10 Jahre alt war gewohnt.
6. Monkey Island ist ein Adventure Game, bei dem am Ende ein Jahrmarkt kommt, es ist auch eines meiner Lieblingsspiele.
7. Die Geschichte von Aladdin hat mich auch sehr interessiert.
8. Ich bin schon mal Alleine eine rote Meile in Prag enlang gelaufen. Und was die wollten könnt ihr euch denken.
9. Wenn ihr die zahlen der Personen, Kugeln, Becken und Sonstiges verbindet, werdet ihr vermutlich verrückt

 

Die Firma

Ich war in meiner Firma und zwar genau in der Härterei, alles war genau so aufgebraut wie es in der Wirklichkeit auch war.
Mit dem unterschied das es nur 3 Brünierbecken hatte, anstatt 14.
Die anderen Brünierbecken haben einfach gefehlt, warum auch immer.

Die Arbeiter dort, waren eine Familie die ich sehr gut kannte.
Vater, Mutter, Sohn und Tochter, alle mit mir in der Härterei.

Der Vater ist sozusagen der Häuptling, er passt auf die Arbeiter auf und weißt ihnen Arbeit zu.
Momentan kontrolliert er mit großer begeisterung, die fertige Arbeit mit Mutter und Tochter am Brünierwagen.

Mutter und Tochter sind dafür zugeteilt, den Brünierwagen zu füllen, im Bad einzutauchen und am Ende wieder zu leeren.
Und ihr würdet es nicht glauben was brüniert wird.

 

Das Material

Bananen! Genau! Gelbe Bananen werden in den Brünierwagen gehängt und wenn sie fertig sind, sind es schwarze Bananen.
Zwar würde ich bezweifeln, dass in der realität die Bananen überhaupt zurück kommen und nicht zerbrösseln oder zermatscht sind.
Aber das soll uns nicht von der Geschichte ablenken, denn eine fröhliche Familie ist bei der Arbeit.

In der Zwischenzeit habe ich mich ein wenig mit dem Sohn unterhalten.
Und währendessen ist mir aufgefallen, dass in der Familie eine falsche Tochter ist.
Eigentlich hatte die Familie keine Töchter, sondern nur Söhne.
Eine seltsame Sache...

Naja während ich mich dann mit dem Sohn unterhalte, ist mir versehentlich eine Kiste mit Murmeln heruntergefallen.
Also hat der Vater am Brünierbecken sich um den Wagen gekümmert, den er mit dem Kran rauf und runter tauchte.
Der Rest hat mit mir die Murmeln wieder eingesammelt.

Dabei wollte ich eigentlich 3 blaue Murmeln einsacken, weil ich sie unbedingt brauchte.
Allerdings hatte ich plötzlich 4 blaue Murmeln in der Hand und wusste, dass eine Murmel falsch war.
Leider konnte ich nicht herausfinden, welche der Murmeln die falsche ist, also hab ich alle vier mit genommen.

 

Die Strasse

Ich bin aus der Firma rausgegangen auf die Strasse und bin mit einem etwas älterem Fahrrad die Strasse nach links gelaufen.
Bildlich war es wie ein Art altes Adventuere Game, mit der ich hin und wieder in Ego-Perspektive und 3. Person wechseln kann.
Sowas ähnliches wie beim Spiel Monkey Island.
Also hab ich mich aus der Firma raus laufen sehen und bin nach rechts mit dem Fahrrad gegangen.

Nicht gefahren! Ich hab das Fahrrad auf der rechten Seite geschoben, an der Firma vorbei und dann noch an einem Weg entlang.
Ich ging nach rechts und es wurde dunkler, damit auf das nächste Bild übergeblendet werden kann.
Und es wurde auch gleich wieder heller.

Dann sah man mich nach links gehend, mit dem Fahrrad schiebend, an einer großen Mauer entlang.
Kurz darauf kam ein Haus, von aussen hatte ich es nicht erkannt.
Ziemlich groß, alt und mit Gebüsch überwuchert, aber drinnen wüsste ich dann wo ich war.

 

Das Haus

Gleich nach der Haustür stand eine Frau zwischen Briefkästen und der Treppe die nach unten in den Keller ging.
Es war eine ältere dickere Frau, sehr merkwürdig und unsympathisch, fast wie eine plappernde Hexe.
Ich kannte sie eigentlich nicht mal, aber Sie redete am laufenden Band und ich hörte nur mit halben Ohr hin.
Weder war es für mich interessant was sie sagte, noch hab ich alles komplett verstanden.

Ich bin geradeaus die Treppe hinaufgegangen und stellte das Fahrrad oben ab.
Gleich auf der anderen Seite der Haustür, nach der Treppe die hinaufging, war der Hintereingang des Hauses.
Dort ging es in der Realität zu einem Garten mit Sandkasten, Wäscheleine und weiteres.

Die Frau folgte mir und schubste mich sozusagen aus der Hintertür raus.
Sehr unfreundlich, aber mir war es gleich recht, denn da wollte ich auch hin.
Ich ging den Weg entlang und die Frau plapperte und plapperte.
Sie hörte gar nicht mehr auf. Es war beinahe schon ein ärgerliches brüllen.

 

Der Jahrmarkt

Aber das war mir egal, denn ich entfernte mich immer weiter vom Haus und langsam hörte ich Sie nicht mehr.
Gleichzeitig, kam ich immer näher zu bunten Lichtern.
Zu einem rießigen Jahrmarkt mit Zelten, Zirkuswohnwägen, Achterbahnen.
Egal ob Spielzeug oder einfache Zuckerwatte, alles war dabei.

Das seltsame dort war nur, dass das Essen in einer Dschini-Form, wie in Aladdin mit mir redete.
Und zwar mit Gestalten wie Pommes, Elefant, Tiger, Schrank, Tische, Würfel, Dreiecke oder sonstige Formen.
Wobei ich mich realistisch Frage ob Holz sehr Nahrhaft ist und wie Dreiecke schmecken.

Ich lief durch die Jahrmarktstrasse und das Essen in der jeweiligen Dschini-Form rufte ständig zu mir:
"iss mich" - "nimm mich"

...und dann bin ich aufgewacht.